Blick in die Dauerausstellung der Römerthermen Zülpich mit römischer Statue und Medienstation

Über uns

Erfahren Sie mehr über das Team, das Museum und seine Förderer und Partner.

Ob Familien, Schulklassen, Geschichtsinteressierte oder Touristinnen und Touristen – die Römerthermen bieten vielfältige Möglichkeiten, Kultur aktiv zu erleben. Unser Ziel ist es, historische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und gleichzeitig Begeisterung für das kulturelle Erbe der Region zu wecken. Erfahren Sie mehr über das Team, die Geschichte des Museums sowie unsere Förderer und Partner.

Wer wir sind

Team

Dr. Silva Bruder
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Dr. Silva Bruder

Museumsleitung

Sylvie Pfundstein
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Sylvie Pfundstein

Vorzimmer Leitung, Buchhaltung

Buchungen von Führungen/Workshops und Vermietung

sylvie.pfundstein@lvr.de02252 83806-102

Täglich von 8.00-15.00 Uhr

Lisa Kröger M.A.
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Lisa Kröger M.A.

Wissenschaftliche Referentin

Öffentlichkeitsarbeit und Digitales

Sara Steffen M.A.
Bildnachweise

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Sara Steffen M.A.

Wissenschaftliche Volontärin

Sonja Blank
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Sonja Blank

Wissenschaftliche Hilfskraft

Wolfgang Mertens
Bildnachweise

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Wolfgang Mertens

Haustechniker

Bildnachweise

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Geschichte des Museums

Die Ursprünge in antiker Zeit

Das antike Tolbiacum (Zülpich) hatte einen dörflichen Charakter und lag an einem Schnittpunkt mehrerer bedeutender Fernstraßen. Zülpich verband die damaligen Militärstandorte Neuss (Castra Novesia) und Bonn (Bonna) sowie die Städte Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) und Trier (Augusta Treverorum).

Die strategisch günstige Lage Tolbiacums führte mit sich, dass im 2. Jahrhundert nach Christus eine Thermenanlage im Reihentypus gebaut wurde. Die Anlage wurde im 3. und 4. Jahrhundert um weitere Baderäume und Wannen erweitert, bevor sie zum Ende des 4. Jahrhunderts aufgegeben wurde und eine Umnutzung bzw. Stilllegung des Bades eintrat.

Der Vorläufer und die Helfer

Erst 1929 wurde die knapp 400 m² große Thermenanlage aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, als sie bei Kanalbauarbeiten zwischen der Pfarrkirche St. Peter und der ehemaligen Propstei wiederentdeckt wurde. Der sensationelle Fund wurde damals durch einen einfachen Schutzbau abgesichert. In den darauffolgenden Jahren wurde die Anlage von Paul Hubert Pesch mit Unterstützung des damaligen Rheinischen Provinzialmuseums in Bonn (heute LVR-Landesmuseum Bonn) systematisch ausgegraben. Der Befund wurde der Öffentlichkeit schon damals zugänglich gemacht. Es dauerte weitere 60 Jahre bis die antike Anlage komplett ausgegraben war.

Die Thermenanlage war bis in die 1990er Jahre ein Teil des Propsteimuseums, bis 1997 der Zülpicher Geschichtsverein im Rahmen einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme eine angemessene Präsentation der Thermenanlage vorantrieb. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland, der Stadt Zülpich, des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung war die Möglichkeit eines angemessenen Museumsbaus gegeben. So errichtete der Architekt Markus Ernst einen Neubau, der sich harmonisch in die Gesamtarchitektur des Mühlenberges einbettet und den Besuchern ein eindrucksvolles Raumerlebnis verspricht.

Das Museum heute

Seit 2008 lädt das Museum große und kleine Besucherinnen und Besucher zu einem kulturellen Wellenritt durch 2000 Jahre Badekultur ein. Das Herzstück des Museums sind die originalen römischen Thermen, ein „Bodendenkmal von nationalem Rang“. Die Thermen sind die besterhaltene Anlage ihrer Art nördlich der Alpen. Ein Rundweg im Museum führt die Besuchenden von den Resten der römischen Baderäume zu mittelalterlichen Baderiten und Hygieneregeln über die ersten Waschbecken und Toiletten, kuriosen Erfindungen wie den Badeschiffen und den Schaukelbadewannen bis hin zu den ersten Zügen des Bädertourismus.

Nicht nur für Kinder gibt es ein spezielles Vermittlungskonzept, welches mehrere Sinne anspricht: Die Duftwand gibt einen Eindruck der damaligen Gerüche wieder, ein Spieltisch lädt zum Ausprobieren antiker Spiele ein und ein begleitender Comic führt über Multimediastationen spielerisch an das Thema heran. So werden die Inhalte der kurzweiligen Ausstellung abwechslungsreich erfahrbar. Das Museum bietet ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, welches Kindergeburtstage, Workshops, Vorträge und Raumvermietung umfasst.

Die „Förderstiftung Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur“

Die rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung der Römerthermen Zülpich dient der Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung durch Beschaffung von Geld- und Sachmitteln zu Gunsten des Museums der Badekultur. Hierdurch soll dessen Unterhaltung und weitere Ausgestaltung sowie die Verwirklichung der vom Museum auszuführenden Tätigkeiten und Projekte gefördert und unterstützt werden. Im Einzelnen handelt es sich hierbei insbesondere um:

• Die wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung und Präsentation von Museumsgütern und sonstigen Quellenmaterialien vornehmlich zur Geschichte der Badekultur und darüber hinaus zur Zülpicher Stadt- und Regionalgeschichte
• Die Veranstaltung museumsnaher kultureller Angebote, insbesondere von Sonderausstellungen
• Die Veranstaltung museumsbegleitender künstlerisch-kultureller Angebote
• Die Anregung und Unterstützung entsprechender historiographischer, volkskundlicher, kunsthistorischer und naturwissenschaftlicher Forschungsprojekte.

Projekte der letzten Jahre, die von der Förderstiftung unterstützt wurden, waren beispielsweise:
2016–2021: Unterstützung der Instandhaltungs- und Restaurierungsarbeiten an der Thermenanlage
2022–2023: Unterstützung der Museumsfeste
2024: Unterstützung der Fahrradkarte „Wasserradwege“
Aktuell: Unterstützung der multiperspektivischen Erweiterung der Dauerausstellung

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